Die Anfänge der Bäckerei Merzenich

in der Weyerstraße

 

 

„Wer einen guten Namen hat, der soll ihn auch behalten. `Zum heiligen Geist´ man mich nennt, das taten schon die Alten. Urenkel der mich neu gebaut, hat meinem Namen auch vertraut.“

So lautete die Inschrift am Haus, als 1906 Bernhard Merzenich mit seiner Bäckerei und seiner Familie in die Weyerstraße zog. Der Laden im Erdgeschoß hatte ein großes Verkaufsfenster und die Schwiegertochter Änne dekorierte gerne mit den Mädchen die schöne Auslage.

Eine schmale Treppe führte von der Backstube im Keller hinauf in den Laden. Und wenn die Bäckergesellen früh morgens die Bleche voll mit leckerem Kuchen und Gebäck nach oben trugen, durften sie nicht aufhören zu pfeifen. Denn zu gerne stibitzten sie die Leckereien vom Blech und stopften sich die Münder. Und das gefiel dem Großvater so gar nicht.

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