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Die Bäckerei Merzenich und die Weyerstraße in Schutt und Asche
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Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Bäckerei, wie die gesamte Weyerstraße, in Schutt und Asche gelegt. Von der Bäckerei mit Wohnhaus blieb nur noch eine ein Meter hohe Mauer über dem Keller stehen. Die Backstube wurde vom Schutt befreit und notdürftig mit allen Mitteln, die zu bekommen waren, wieder hergerichtet. Der Backofen, geschaffen für Zeit und Ewigkeit, überdauerte die Kriegsbeschädigungen und wurde wieder in Betrieb genommen. Damals waren Backöfen noch richtig im Haus eingemauert. Die einzelnen Herde des Ofens waren mit Eisenklappen verschlossen. So konnte also der Backofen wieder befeuert werden – mit Holz, sofern man es bekam - und die Brote wurden wieder eingeschossen; das nennen die Bäcker so. Die Nachkriegszeit machte erfinderisch und erforderte viel Improvisation. So schaffte es Hans Merzenich auch, eine provisorische Holzhütte zu organisieren, die dann auf dem entschutteten Grundstück über dem Keller aufgebaut wurde. Man rückte nah zusammen: Backstube, Wohnstube und Verkaufsladen gingen ineinander über. zurück zur Geschichte / Filiale
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